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Solange es in Oberhöchstädt eine Schule gab, sangen bei Beerdigungen die Kinder. Danach gab es das nicht mehr, bis Magda Thaler die Idee hatte, das könnten doch Frauen übernehmen.

 

1982

Frau Thaler fragte viele Frauen vom Dorf, ob sie Freude am Singen hätten. Das wäre schön bei Beerdigungen. Es erklärten sich 14 Frauen dazu bereit. Die Chorleitung übernahm Almut Lehner die Frau des damaligen Pfarrers. Die Proben waren alle 14 Tage im alten Schulhaus. Wir sangen erst einstimmig dann zweistimmig.

 

1986

Als das Pfarrer-Ehepaar Lehner weg ging, musste ein neuer Chorleiter gefunden werden. Berta Faßold erklärte sich bereit den Chor zu leiten bis ein neuer Pfarrer kommt. Pfarrer Bielor kam ohne Frau und Berta Faßold ist Chorleiterin geblieben. Vom Beerdigungschor sind wir zum Frauenchor geworden. Es kamen immer neue Sängerinnen dazu und bald sangen wir dreistimmig.

1988

In diesem Jahr haben wir angefangen an kirchlichen Feiertagen in der Kirche zu singen. Die Proben fanden nun jede Woche im Pfarrgemeindehaus statt.

1989 hatten wir schon 14 Auftritte.

1994

Unser 1. Adventsmarkt mit einer besinnlichen Stunde war unter der Regie von Berta Faßold in der Kirche mit musikalischer Umrahmung vom Posaunen- und Frauenchor. Alle Vereine von Rauschenberg und Oberhöchstädt beteiligten sich mit Verkaufsbuden. Der Erlös wurde der Kirche gespendet.

2005

Der Chor war in diesem Jahr zum ersten Mal zur Chorfreizeit in Pappenheim. Dort wurden die Sängerinnen musikalisch geschult und sie lernten eigens für den Chor umgeschriebene Liedersätze.

2011/2012

Für den Chor war das Jahr eine schlimme Zeit. Fünf Sängerinnen erkrankten an Krebs und eine ist daran gestorben. Es war eine harte Zeit, trotzdem wollen wir mit Freude weiter singen. Wir hatten schon viele Auftritte außerhalb der Kirche zum Beispiel beim VLF Neustadt/ Aisch, bei Weihnachtsfesten, Vereinsfesten, Geburtstagen und Hochzeiten.

Bis 2012 wurden schon weit über 11000 Euro an die Kirche Oberhöchstädt gespendet. Außerdem organisierte der Chor schon 3 Benefizkonzerte zugunsten der Notfallseelsorge, für Leihgroßeltern der Caritas und für unsere Leukämie erkrankte Sängerin.

Unser Höhepunkt 2012 war das 40 jährige Chorjubiläum vom Ortsbäuerinnen-Chor in Obernzenn. Mit den Liedern “Spaniens Gitarren“ und „Ich lobe meinen Gott der aus der Tiefe mich holt“, gehörten wir zu den besten Chören.

Zurzeit sind wir 22 Sängerinnen und singen oft dreistimmige, schwierige Sätze. Bis 2011 trugen wir bei öffentlichen Auftritten weiße Bluse, lila Schal und schwarze Hose. Um unser gemeinschaftliches Aussehen bei Auftritten zu verändern haben wir uns neue schwarze T-Shirts und dunkelrote Blusen angeschafft.

2014 hat sich unsere Chorleiterin einen Wunsch erfüllt und mit uns eine Kantate eingeübt. Am 30.11.2014, Aufführung unserer Kantate (das Wunder von Betlehem in der Kirche mit Klavierbegleitung. Und am 1.12.2014 bei der Weihnachtsfeier vom BBV, in Ipsheim sangen wir die Kantate noch einmal. Es war ein großer Erfolg und Herausforderung für unseren Chor.